Google Ads für Gastronomie

Google Ads für Restaurants, die Tische füllen.

Restaurant-Marketing ist Mikro-Lokal. Wer abends Hunger hat und „Restaurant in meiner Nähe" googelt, ist 10 Minuten später am Tisch – oder nie. Wer die Reservierung zwei Wochen im Voraus plant, hat andere Signale. Beides braucht seine eigene Strategie.

Gastronomie in Zahlen

Restaurant-Marketing ist hyper-lokal, dayparting-getrieben und lebt von Reservierungen und Walk-ins.

1 – 3 €

typischer CPC

5 – 25 €

CPA pro Reservierung

2 – 5 km

relevanter Radius

Warum Gastro-Google-Ads anders funktionieren

1

Mobile-Suchen mit Ortssignal dominieren

80 % der Restaurant-Suchen passieren mobil, meist mit GPS-basiertem Ortsbezug („restaurants nähe", „italiener jetzt offen"). Wer Desktop-optimiert, verpasst den eigentlichen Markt. Mobile-First ist nicht Option, sondern Basis.

2

Google Maps ist der eigentliche Kanal – nicht google.com

Maps-Listings und Maps-Ads bringen mehr Traffic als klassische Search-Ads. Ein vollständiges Google Business Profile mit guten Bildern, Öffnungszeiten, Speisekarte und aktuellen Reviews ist die Grundlage von allem. Ohne das funktioniert keine bezahlte Strategie.

3

Dayparting nach Essenszeiten ist entscheidend

Mittags-Suchen (11–14 Uhr) und Abend-Suchen (17–21 Uhr) haben völlig andere Intent-Profile. Mittag: schnell, günstig, nah. Abend: Atmosphäre, Reservierung, Special. Kampagnen müssen zu diesen Fenstern unterschiedlich feuern.

4

Reviews sind der direkte Conversion-Hebel

4,5 Sterne vs. 4,0 Sterne entscheidet häufiger über die Klickwahl als der Ad-Text. Wer parallel zum Ad-Budget keine aktive Review-Strategie fährt, investiert in die falsche Stelle. Google-Bewertungen sind im Gastro-Bereich kein Bonus, sondern Basis.

Die 6 Stellhebel für profitables Gastro-Marketing

1. Google Business Profile auf Vollständigkeit prüfen

Fotos (mind. 30, aktuell), Speisekarte als PDF, Menü als strukturierte Daten, Öffnungszeiten akkurat, Reservierungs-Button, Beiträge regelmäßig. Ein vollständiges GBP schlägt ein halbes GBP mit doppeltem Ad-Budget. Beginnt immer hier.

2. Maps-Ads statt klassische Search-Ads

Promotion-Pin-Ads direkt in Google Maps erscheinen, wo User sowieso Restaurants suchen. Günstigere CPCs, höhere Conversion-Rate zu Tisch-Reservierungen oder Anrufen. Voraussetzung: verifiziertes GBP + Ad-Account verknüpft.

3. Dayparting für Lunch vs. Dinner

Lunch-Kampagne läuft 10:30–14:00 mit „Mittagstisch"-Keywords und günstigen Gebot-Modifikatoren. Dinner-Kampagne läuft 16:30–21:00 mit „reservieren", „abendessen" und höheren Geboten. Komplett unterschiedliche Message, komplett unterschiedliche Zielgruppe.

4. Reservierungs-Integration direkt im Ad

OpenTable, Quandoo, Resmio-Integration erlauben Direkt-Reservierung aus der Anzeige heraus. Konversion innerhalb Sekunden, nicht Minuten. Typisch 50–80 % höhere Reservierungsraten als Formular- oder Anruf-Flows.

5. Catering-Segment als separate Kampagne

Catering-Anfragen haben einen Deal-Wert von 200–5.000 €. Gastro-Betriebe, die Catering anbieten, sollten das als komplett separate Kampagne fahren – mit eigenen B2B-orientierten Keywords („Firmen-Catering Berlin", „Catering Hochzeit") und eigenem Landing-Page-Funnel.

6. Review-Extensions + aktive Review-Anfrage

Wer mit 4,5+ Sternen wirbt und Review-Extensions aktiviert hat, gewinnt den CTR-Kampf automatisch. Parallel: Nach jedem Gast systematisch um eine Google-Review bitten (QR-Code auf Rechnung, nette Bitte vom Kellner). In 6 Monaten von 30 auf 200+ Reviews ist machbar.

Häufige Fragen zu Gastro-Google-Ads

Ja, aber mit realistischen Budgets. 300–800 €/Monat für Einzelbetriebe, 1.500–4.000 € für Ketten oder Premium-Restaurants mit Catering. Wichtiger als Budget ist das Zusammenspiel mit dem Google Business Profile – zu Budgets allgemein siehe Google Ads Kosten. Wer das vernachlässigt, verschenkt 60 % des Potenzials.

GBP zuerst, dann Ads. Ein perfekt gepflegtes GBP bringt oft mehr Gäste als ein schlecht aufgesetzter Ad-Account. Sobald das GBP steht (inkl. 30+ aktuellen Fotos, 50+ Reviews, vollständiger Speisekarte), lohnt sich Ads-Investment obendrauf – nicht vorher. Für ergänzende Kanäle siehe auch Social Media Ads.

Drei Kenn-Metriken: Anrufe (über Call-Tracking), Reservierungen (direkt über OpenTable/Quandoo in Ads gemessen), Walk-ins (nur indirekt über Umsatz-Lift). Walk-ins sind die größte ungenaue Metrik – deshalb immer Gäste fragen: „Wie haben Sie uns gefunden?" und mitloggen.

Ja, aber selektiv. Für Stammgast-getriebene Cafés bringt Google Ads weniger als ein starkes GBP + Instagram-Präsenz. Für Cafés mit Laufkundschaft oder Touristen-Lage dagegen sehr viel, weil dort der Entscheidungsprozess kurz und suchintent-getrieben ist.

Ja, aber prüfe, ob Lieferplattformen (Lieferando, Wolt, Uber Eats) ohnehin ihren eigenen Ad-Traffic bringen. Eigene Lieferdienst-Ads lohnen sich nur, wenn du einen eigenen Delivery-Kanal mit besserer Marge als die Plattform hast. Sonst zahlst du doppelt.

Mehr Gäste am Tisch – jeden Abend.

Im kostenlosen Gastro-Call schauen wir uns dein Konzept, dein Einzugsgebiet, dein Google Business Profile und deine aktuelle Reservierungs-Struktur an – und zeigen dir, wo der größte Hebel liegt.