FAQ · 109 Fragen & Antworten

Häufige Fragen

Über 100 Antworten zu Google Ads, Tracking, Shopping, Budget, Betreuung und mehr – gebündelt aus unseren Kundengesprächen der letzten Jahre. Nicht dabei, was dich interessiert? Schreib uns direkt.

Allgemein & Zusammenarbeit

Die wichtigsten Fragen zum Start und zur Arbeitsweise

Wirklich kostenlos, auch wenn wir nachher nicht zusammenarbeiten. Du bekommst den vollen 27-Punkte-Report plus Call. Keine „Premium-Version", kein Upsell zum echten Audit. Es ist in unserem Interesse, dass du einen ehrlichen Eindruck bekommst – das überzeugt mehr als jede Sales-Präsentation.

Ja, sonst ist kein echtes Audit möglich. Wir arbeiten mit einer Manager-Anfrage über die Google Ads Manager-ID – das ist Standard-Prozedur bei jeder Agentur-Zusammenarbeit. Kein Passwort-Teilen, keine Datenweitergabe an Dritte, Zugriff jederzeit mit einem Klick widerrufbar.

Tools wie WordStream oder Semrush generieren oberflächliche Scores auf Basis von Metrik-Schwellwerten. Unser Audit ist kontextgebunden: Wir schauen, welche Kampagnenziele du hast, welche Branche, welchen Funnel – und interpretieren die Zahlen entsprechend. Ein ROAS von 2,0 kann katastrophal oder genial sein – das entscheidet nicht die Zahl, sondern die Marge dahinter.

Wir entfernen unseren Manager-Zugriff nach Audit-Abschluss automatisch, wenn du uns nicht beauftragst. Deine Kontaktdaten verwenden wir nur für den Audit-Prozess – kein Newsletter, kein CRM-Spam, kein Retargeting-Beschuss. DSGVO-konform, Löschung auf Wunsch jederzeit.

Ab 1.500 € Monatsbudget liefert ein Audit substanziellen Mehrwert. Bei kleineren Accounts finden wir zwar auch Fehler, aber die absolute Einsparung ist zu gering, um den Call wirklich nützlich zu machen. Für große Konten ab 20.000 €/Monat ist das Audit praktisch Pflicht – da liegt meist genug verstecktes Budget für den ROI eines ganzen Jahres.

Abhängig vom Paket: Starter-Accounts ca. 6–10 Stunden/Monat, Wachstums-Accounts 15–25 Stunden, Enterprise 40+ Stunden. Wichtig ist, dass diese Zeit aktiv und strategisch investiert wird – nicht in Reports, sondern in Optimierung, Tests und Strategie-Iterationen.

Nein. Monatlich kündbar, keine 12-Monats-Verträge, keine Lock-Ins. Wir müssen dich jeden Monat neu überzeugen – und genau das zwingt uns zu liefern. Viele unserer Kunden sind trotzdem seit Jahren bei uns. Das ist die fairste Form von Kundenbindung.

Ein Senior-PPC-Experte mit mindestens 5 Jahren Erfahrung. Du bekommst Name, Foto, Handynummer und Slack-Zugang. Kein Team-Pool, keine Junioren, die an deinem Budget lernen. Bei Urlaub oder Krankheit gibt es eine feste Vertretung, die vorab eingearbeitet ist.

Das Google-Ads-Konto gehört dir – nicht uns. Wir entfernen lediglich unseren Manager-Zugriff. Deine gesamte Historie, alle Kampagnen, alle Learnings bleiben bei dir. Auf Wunsch übergeben wir dokumentiert an deine Inhouse-Crew oder die nächste Agentur. Keine Abhängigkeiten, keine Drohgebärden.

Ja, und das ist unser häufigster Fall. Wir starten mit einem kostenlosen Audit deines bestehenden Kontos, zeigen dir die größten Hebel auf und starten dann strukturiert mit Optimierungen. In den ersten 4 Wochen passiert meist am meisten – weil Altlasten aufgeräumt werden.

Die ersten Verbesserungen sind oft innerhalb von 2-4 Wochen sichtbar. Für grundlegende Umstrukturierungen planen wir 6-8 Wochen, bis das Konto sein volles Potenzial erreicht.

Ja, zu 100%. Das Konto gehört dir. Du hast jederzeit vollen Zugang und kannst alles einsehen.

Wir sind zu 100% auf Google Ads spezialisiert, arbeiten mit individuellen, transparenten Preisen nach Aufwand statt % vom Budget, und jedes Konto wird von Senior-Experten betreut – nicht von Praktikanten.

Für den Start empfehlen wir ein monatliches Adspend von 3.000–5.000 €. Darunter ist der Hebel oft zu klein für eine Agentur-Betreuung. Wichtig: Sobald die Kampagnen profitabel laufen, sollte die Bereitschaft da sein, das Budget deutlich zu skalieren – denn genau dann entfaltet Google Ads sein volles Potenzial.

Bevor wir einen Preis nennen, müssen wir verstehen, was dein Projekt wirklich braucht. Kontostruktur, Branche, Anzahl der Kampagnen, Zielmärkte – all das beeinflusst den Aufwand. Ohne diese Analyse wäre jeder Preis entweder für uns oder für dich unfair. Deshalb starten wir mit einem kostenlosen Erstgespräch, in dem wir dein Setup kennenlernen. Danach bekommst du ein transparentes Angebot basierend auf dem tatsächlichen Aufwand – keine versteckten Kosten, keine Prozente vom Adspend.

Nein. Bevor wir starten, analysieren wir dein Konto und zeigen dir transparent, wo Potenzial liegt und was realistisch erreichbar ist. Wir arbeiten nur mit Unternehmen zusammen, bei denen wir einen echten Hebel sehen.

Viele unserer Kunden kommen mit genau dieser Vorgeschichte zu uns. Wir arbeiten nicht nach Schema F, sondern individuell, strategisch und mit offenem Austausch. Unser Anspruch ist: Performance, die du wirklich spürst – nicht nur schöne Zahlen.

Erste Verbesserungen sehen wir oft innerhalb der ersten 2-4 Wochen. Nachhaltige, skalierbare Ergebnisse brauchen typischerweise 2-3 Monate, weil wir Tracking, Struktur und Strategie grundlegend aufsetzen.

Volle Transparenz ist uns wichtig. Du hast jederzeit Zugang zu deinem Konto und weißt genau, was wir tun und warum. Regelmäßige Updates und offene Kommunikation sind Standard bei uns.

Nach der Kontaktaufnahme analysieren wir dein Konto, prüfen Tracking, Funnel und Zielgruppenansprache – und zeigen dir, wo Potenzial liegt. Danach bekommst du eine individuelle Strategieempfehlung.

SEA (Search Engine Advertising) sind bezahlte Anzeigen in Suchmaschinen – du zahlst pro Klick und bekommst sofort Sichtbarkeit. SEO (Search Engine Optimization) ist organische Optimierung für unbezahlte Rankings – kostenfrei, aber dauert Monate bis Jahre. Die meisten erfolgreichen Unternehmen nutzen beides: SEA für schnellen Umsatz, SEO für nachhaltige Sichtbarkeit.

Unter 1.500 €/Monat ist Inhouse oft wirtschaftlicher. Ab 3.000 € Monatsbudget amortisiert sich eine Agentur fast immer durch niedrigere CPCs, bessere Conversionrates und eliminierte Budget-Verschwendung. Mehr dazu in unserem Preisguide.

Nicht an Klicks oder Impressionen – das sind Eitelkeits-Metriken. Wir messen echten Business-Impact: ROAS (Return on Ad Spend) für E-Commerce, Cost-per-Lead und Pipeline-Beitrag für B2B, Cost-per-Acquisition für Service-Business. Jede Kampagne hat ein klares Ziel-KPI, das wir gemeinsam definieren und wöchentlich tracken.

Tracking & Daten

Server-Side, GA4, DSGVO und Attribution

Technisch dasselbe, sprachlich unterschiedlich. „Remarketing" ist die Bezeichnung im Google-Universum, „Retargeting" wird außerhalb von Google verwendet (Meta, TikTok, programmatic). In der Praxis meinen beide: User zurückgewinnen, die deine Seite schon kannten.

Für Display Remarketing: mindestens 100 Nutzer in den letzten 30 Tagen. Für RLSA auf Search: 1.000 Nutzer. Unter diesen Schwellen spielt Google die Kampagnen nicht aus. Bei kleinen Websites daher erst Traffic aufbauen, dann Remarketing starten.

Ja, mit korrektem Consent-Management. Voraussetzung: Der Nutzer hat Marketing-Cookies aktiv zugestimmt (Opt-in, nicht Opt-out). Google bietet den Consent Mode v2, der die Kampagnen auch ohne Consent weiterlaufen lässt (auf modellierten Daten). Saubere Tracking-Implementierung ist Pflicht.

Display-Remarketing-CPCs liegen meist bei 0,20–0,80 € – deutlich günstiger als Search (1–15 €). Die Conversion-Rates sind aber 3–5× höher als bei kaltem Display-Traffic. Der CPA ist oft 60–70 % niedriger als bei Neukunden-Akquise. Remarketing ist damit einer der profitabelsten Kanäle im Google-Universum.

Drei Regeln: Frequency Caps setzen (max. 3–5 Impressionen/Tag), Cookie-Laufzeit sinnvoll begrenzen (30–90 Tage für E-Commerce, nicht 540), und Creative-Rotation etablieren (nicht wochenlang dasselbe Motiv). Wer nervt, wird weggeklickt oder gemeldet – und kostet trotzdem Budget.

Beim Server-Side Tracking gehen die Daten zuerst an DEINEN Server, bevor sie an Google weitergeleitet werden. Das bedeutet: mehr Kontrolle, genauere Daten und volle DSGVO-Konformität. Browser-Einschränkungen und Ad-Blocker werden umgangen. Für jeden, der auf bezahlte Werbung setzt, ist es mittlerweile Pflicht.

Nein. Wir fahren während der Übergangsphase ein paralleles Tracking – das alte und das neue Setup laufen gleichzeitig. So gehen keine historischen Daten verloren und du kannst die neuen Daten direkt mit den alten vergleichen.

Ja. Wir unterstützen alle gängigen Plattformen – Shopify, WooCommerce, Shopware, Magento und individuelle Systeme. Die Implementierung passen wir exakt an dein technisches Setup an.

Je nach Komplexität 2–4 Wochen. Ein Standard-Setup mit Server-Side GTM und Enhanced Conversions steht in 2 Wochen. Komplexere Projekte mit Offline-Import und Multi-Domain-Tracking dauern bis zu 4 Wochen.

Du erhältst ein individuelles Angebot nach dem kostenlosen Audit. Typischerweise starten Tracking-Setups ab 3.000€ – abhängig von der Anzahl der Plattformen, Conversion-Typen und der technischen Komplexität deines Systems.

E-Commerce & Shopping

Shopping-Kampagnen, Feeds, CSS-Partner und Performance Max

CSS steht für Comparison Shopping Service. 2017 hat die EU entschieden, dass Google seine eigene Shopping-Plattform nicht bevorzugen darf. Seitdem können alternative Shopping-Plattformen (CSS-Partner) Anzeigen bei Google schalten – zu günstigeren Konditionen. Deine Ads sehen identisch aus und werden gleich platziert, aber du zahlst bis zu 20% weniger pro Klick.

Nein. Alles bleibt gleich – Kampagnenstruktur, Conversion-Tracking, Gebotsstrategien, historische Daten. Die einzige Änderung ist, dass die Google-Marge entfällt. Deine Anzeigenqualität und Platzierung bleiben identisch.

Ab Tag 1 nach der Migration. Die Umstellung selbst dauert 24-48 Stunden. Sobald sie aktiv ist, sinken deine Klickpreise sofort – ohne dass du irgendetwas an deinen Kampagnen ändern musst.

Ja, vollständig kompatibel. CSS-Vorteile gelten für alle Kampagnentypen, die Shopping-Anzeigen ausspielen – Standard Shopping und Performance Max gleichermaßen.

Es gibt keine Setup-Kosten und keine laufenden Gebühren für dich. Wir verdienen über die CSS-Partnerschaft mit Google, nicht durch Kosten an dich. Du profitierst direkt von der Ersparnis – ohne Haken.

Das hängt von der Größe ab. Unter 500 Produkte reicht oft der native Export deines Shopsystems. Darüber empfehlen wir Tools wie DataFeedWatch oder Channable für mehr Kontrolle und Automatisierung.

In der Regel innerhalb von 2–4 Wochen, da Google den verbesserten Feed neu verarbeitet und die Produkte mit besseren Daten häufiger ausgespielt werden.

Custom Labels sind frei definierbare Tags in deinem Feed (z.B. „Bestseller", „High Margin", „Saisonware"), mit denen du Produktgruppen gezielt unterschiedlich bebieten kannst. So investierst du mehr Budget in Produkte, die sich wirklich lohnen.

Ja. Gleicher Feed, andere Regeln. Jede Plattform hat eigene Anforderungen an Titel, Bilder und Attribute. Wir optimieren Multi-Channel, damit dein Feed überall performt.

„Gut" ist relativ – es kommt auf deine Marge an. Ein Shop mit 70 % Marge ist bei ROAS 2,0 profitabel, ein Shop mit 20 % Marge braucht ROAS 6+. Faustformel: Break-Even-ROAS = 1 ÷ Bruttomarge. Alles darüber ist Gewinn. Wir optimieren daher nicht auf ROAS, sondern auf Deckungsbeitrag pro Bestellung.

Funktional nein – jedes moderne Shop-System kann einen Google-Shopping-Feed ausspielen. Unterschiede gibt es bei Tracking (Shopify bringt native Google-Integration mit, WooCommerce braucht Plugins) und Checkout-Speed. Wir arbeiten mit allen gängigen Systemen. Die Plattform ist weniger wichtig als ein sauberes Tracking-Setup.

Weniger, als du denkst. Für 80 % der Shops reichen 4–6 Kampagnen: 1× Brand-Search, 1× Non-Brand-Search, 2–3× PMax segmentiert nach Margen/Kategorien, 1× Remarketing. Zu viele Kampagnen verwässern die Daten und verhindern, dass Googles KI sauber lernen kann.

Sehr – aber gefährlich, wenn schlecht aufgesetzt. PMax ist Googles KI-gestützter Skalierungs-Motor und liefert bei den meisten unserer Shops 50–70 % des Shopping-Umsatzes. Der Trick: Asset-Gruppen sauber nach Produkt-Segmenten aufteilen, Brand-Suchanfragen ausschließen, Audience Signals füttern. Ohne diese Guardrails läuft PMax Amok.

Shopping-CPCs liegen in Deutschland zwischen 0,15 € (Nischenprodukte) und 2 € (umkämpfte Kategorien wie Mode oder Elektronik). Mit CSS-Partner-Status zahlst du 20 % weniger. Sinnvoll ab 2.000 € Monatsbudget – darunter sind die Daten zu dünn für echte Optimierung. Mehr dazu im Preisguide.

Nein. Shopping funktioniert mit jedem Shop-System, das einen Produktfeed exportieren kann – Shopify, WooCommerce, Shopware, Magento, Salesforce Commerce, JTL, xt:Commerce. Wichtig ist nur, dass der Feed regelmäßig aktualisiert wird und die Pflichtfelder vollständig sind.

Standard-Shopping läuft nur auf Google Search und im Shopping-Tab. Performance Max nutzt zusätzlich YouTube, Gmail, Display und Discover – Googles KI verteilt das Budget automatisch. PMax skaliert besser, gibt dir aber weniger Transparenz und Kontrolle. Wir kombinieren beide: Standard-Shopping für Brand- und Bestseller-Kontrolle, PMax für Reichweite und Skalierung.

20 % günstigere Shopping-Klicks – rechtlich festgeschrieben nach dem EU-Kartellverfahren gegen Google 2017. Der Grund: Google muss bei eigenen Shopping-Anzeigen eine Marge von 20 % abführen. CSS-Partner umgehen das. Bei 10.000 € Shopping-Budget sparst du 2.000 € pro Monat. Details im CSS-Guide.

Mit sauberem Feed und CSS-Status sehen wir in der Regel nach 2–4 Wochen positive ROAS-Signale. Skaliert wird meist ab Woche 6, sobald PMax genug Daten hat. Der größte Fehler: zu früh eingreifen und Learning-Phase unterbrechen. Gib Google 2–3 Wochen Lernzeit, bevor du strukturell optimierst.

Nein, PMax ergänzt Search – ersetzt sie aber nicht. Für kontrollierte Brand-Kampagnen, spezifische Keyword-Strategien und Top-Performer-Keywords bleibt Search unschlagbar. PMax ist der Scale-Motor, Search der Präzisions-Kanal. Die besten Setups nutzen beides.

Nur teilweise. Google zeigt im PMax-Insights-Tab Kanäle (Search, Shopping, YouTube etc.), aber keine Keyword-Level-Daten. Für Shopping siehst du die Produkt-Performance. Der Suchbegriffs-Report ist verfügbar, aber eingeschränkter als bei Search-Kampagnen. Das ist der Preis für die Automatisierung.

Faustregel: 1 Asset-Gruppe pro logisch unterscheidbare Zielgruppe oder Produktkategorie. Zu viele Asset-Gruppen fragmentieren Budget und Lernen, zu wenige verhindern Differenzierung. Typisch: 3–6 Asset-Gruppen pro Kampagne, bei E-Commerce oft nach Margen-Segmenten (Bestseller, Brand, Neu, Restposten).

Standard Shopping zeigt deine Produkte nur in den Shopping-Ergebnissen, PMax überall (inkl. YouTube, Display, Gmail). PMax skaliert oft besser, gibt aber weniger Transparenz. Viele unserer Shops nutzen die Kombination: Standard Shopping für Kern-Bestseller mit Kontrolle, PMax für Reichweite und Skalierung. Mehr zu Shopping auf unserer Google-Shopping-Seite.

Google optimiert auf Basis eines 30-Tage-Fensters. In dieser Zeit sammelt das System Conversion-Daten und kalibriert die Gebotsstrategie. Strukturelle Änderungen wie neue Targets oder Asset-Gruppen-Umstrukturierungen setzen die Lernphase zurück. Deshalb gilt: Sauber planen vor dem Launch, nicht währenddessen.

B2B & Lead-Generierung

Lead-Gen für komplexe Sales-Zyklen

Ja, aber nur mit der richtigen Denke. B2B auf Google funktioniert exzellent, wenn man versteht, dass der Kanal für High-Intent-Keywords (Vergleich, Anbieter, Preis) unschlagbar ist. Für Awareness und Top-of-Funnel-Themen sind LinkedIn, Content Marketing und SEO effektiver. Die Kombination ist der Schlüssel.

Branchenabhängig zwischen 50 € und 500 €. Wichtiger als CPL ist der Cost-per-Qualified-Lead (CQL), der nach Disqualifikation durch Sales übrigbleibt, und letztlich CAC/LTV. Ein 400 € CPL, der zu 30 % Deals mit 80.000 € Durchschnittswert führt, ist profitabler als ein 40 € CPL mit 0 % Abschlussrate.

Ab 3.000 €/Monat sinnvoll, ab 5.000 € wirklich skalierbar. Unter 2.000 € reicht das Budget selten für die nötigen Touchpoints im Funnel. Siehe auch den Google Ads Kostenguide für Details.

Ja, sonst optimiert Google auf MQL-Menge statt Deal-Qualität. Mit Offline-Conversion-Import (API zu HubSpot, Salesforce, Pipedrive) lernt Google, welche Keywords wirklich Kunden bringen. Ohne diese Schleife ist Smart Bidding im B2B wenig aussagekräftig.

Beides. Google ist unschlagbar für High-Intent-Keywords (User sucht aktiv nach Lösung), LinkedIn für Cold-Outreach und ABM (User kennt dich noch nicht). Die besten B2B-Setups kombinieren: LinkedIn für Awareness, Google für Conversion. Siehe auch unsere Social-Media-Ads-Seite.

Nein – SEO kostet Zeit, Content und ggf. Agenturen, nur eben keine Klick-Gebühren an Google. Eine SEO-Investition für einen Mittelständler liegt bei 1.500–5.000 €/Monat (Content + Tech + Links). Der Unterschied: SEA-Euros verbrennen mit jedem Klick, SEO-Euros bleiben als Asset bestehen.

Nein. Das ist ein hartnäckiger Mythos. Google hat mehrfach bestätigt: Ad-Ausgaben haben keinen Einfluss auf organische Rankings. Der SEA-Auktionsalgorithmus und der SEO-Ranking-Algorithmus sind komplett getrennt. Wer das Gegenteil behauptet, hat es nicht verstanden.

Nein – zumindest nicht für Brand-Keywords und kommerzielle Intent-Keywords. Organische Ergebnisse sind oft unter den Ads, und wer auf deinen Brand-Namen sucht, sollte dich an Position 1 sehen (SEA) und Position 2 (SEO). Sonst kapert dich der Wettbewerb über Brand-Bidding. Für reine Info-Keywords kannst du SEA zurückfahren, wenn SEO stabil rankt.

Unser Kerngeschäft ist Performance Marketing – also SEA, Shopping, Social Ads, Tracking und CRO. Für SEO arbeiten wir mit spezialisierten Partnern zusammen, mit denen wir Kunden durchreichen oder gemeinsam betreuen. Wir glauben an Spezialisten statt Alleskönner.

Drei Fragen entscheiden: 1) Wie viel Zeit hast du? Unter 6 Monaten → SEA. 2) Wie hoch sind deine CPCs? Über 10 € → SEO dazu. 3) Hast du Content-Ressourcen? Wenn nein → SEA. Wenn ja → beides. Im Zweifel: Starte mit SEA, lerne die profitabelsten Keywords, investiere dann gezielt in SEO für diese Begriffe.

Lokal & regionale Kampagnen

Standort-Targeting und lokale Google Ads

Unbedingt. Ohne Google Business Profile verlierst du mindestens 30 % der lokalen Sichtbarkeit. Das GBP ist Voraussetzung für Standort-Extensions in Google Ads, für Local Service Ads, für die Map-Pack-Ergebnisse. Wer lokal arbeitet und kein GBP hat, verschenkt Geld – auch ohne bezahlte Kampagne.

Über Call-Tracking: Google stellt kostenlose Tracking-Nummern zur Verfügung, die Anrufe aus Kampagnen messen (Anzahl, Dauer, Uhrzeit). Anrufe über 30 Sekunden zählen als Conversion. So weißt du genau, welche Kampagne wie viele qualifizierte Anrufe bringt – und kannst gezielt optimieren. Details zum Tracking-Setup.

Local Service Ads (LSA) sind eine spezielle Anzeigenform für Dienstleister, bei der du pro qualifiziertem Lead zahlst statt pro Klick. Vorteil: kein Risiko bei irrelevanten Klicks, Google filtert vorab. In Deutschland derzeit begrenzt verfügbar (Handwerker, Rechtsanwälte, Ärzte). Wo verfügbar, lohnen sie sich fast immer.

Ab 500 € Werbebudget/Monat sinnvoll – lokale Kampagnen sind deutlich budgetschlanker als nationale. Ab 1.500 € lohnt sich professionelle Betreuung durch eine Agentur, darunter oft Inhouse oder Freelancer. Details im Google Ads Preisguide.

Google Maps Ads sind ein Teil der Google Ads Plattform – du aktivierst sie über Standort-Erweiterungen und ein verknüpftes Google Business Profile. Nutzer sehen deine Firma dann als beworbenes Ergebnis in der Google Maps Suche und im Map-Pack. Kein separates Produkt, sondern eine Funktion innerhalb von Google Ads.

Andere Plattformen

Social Ads, YouTube und alternative Kanäle

Das hängt von deiner Zielgruppe, deinem Produkt und deinen Zielen ab. Meta eignet sich besonders für breites Targeting und starkes Retargeting, TikTok für jüngere Zielgruppen und schnelle Awareness. Wir beraten dich kostenlos, welche Plattform für dich am meisten Sinn ergibt.

Nein, authentischer Content performt oft besser als hochpolierte Werbung. UGC-Style Videos, einfache Smartphone-Aufnahmen und native Formate erzielen häufig die besten Ergebnisse. Wir helfen dir mit Creative Direction und Konzepten.

Wir empfehlen ein Mindestbudget von 2.000 € pro Monat, um genügend aussagekräftige Daten zu sammeln. Damit können wir Gewinner-Creatives identifizieren und datenbasiert skalieren. Unterhalb davon fehlt die statistische Grundlage für fundierte Entscheidungen.

Echte Conversions, nicht Likes. Wir setzen sauberes Tracking auf (Pixel, CAPI, UTM-Parameter) und messen Cross-Channel Attribution bis zum tatsächlichen Umsatz. Du bekommst klare Reports mit ROAS, CPA, CPL und realen Geschäftszahlen.

Ja, absolut. Besonders die Kombination aus LinkedIn für Cold Outreach und Meta für Retargeting funktioniert hervorragend im B2B-Bereich. Über Custom Audiences, Jobtitel-Targeting und Lead-Magneten generieren wir auch im B2B hochwertige Leads zu attraktiven Kosten.

Cost-per-View (CPV) liegt typisch bei 0,03–0,15 €, CPM (pro 1.000 Impressionen) bei 8–30 €. In stark umkämpften Branchen (Finanzen, SaaS, Pharma) kann der CPV auf 0,30 € steigen. Sinnvoll ab 1.000 € Werbebudget pro Monat – darunter reicht das Budget meist nicht für aussagekräftige Tests. Mehr im Google Ads Preisguide.

Eigene Videos sind Pflicht – du willst ja deine Marke und dein Produkt zeigen. Aber es muss nicht teuer sein: Ein professionelles 15-Sekunden-Video ist ab 1.500 € produzierbar, UGC-Stil sogar noch günstiger. Wichtiger als Produktionsqualität ist die ersten 5 Sekunden und die Message.

Ja, besonders für Awareness und Remarketing. Für Direct-Response im B2B ist LinkedIn meist stärker, aber YouTube eignet sich hervorragend für Brand-Building, Thought Leadership und für die Beeinflussung von Decision-Makern in der Consideration-Phase. Mehr dazu auf unserer B2B-Seite.

Sehr präzise. Google nutzt das gesamte Such- und Interessensprofil der User. Verfügbare Optionen: demografisch (Alter, Geschlecht, Einkommen), Interessen (über 100 Segmente), In-Market (User, die gerade kaufbereit sind), Custom Intent (eigene Keyword-Listen), Remarketing, Customer Match. Keine andere Video-Plattform bietet diese Tiefe.

Andere Stärken. TikTok ist besser für junge Zielgruppen, virale Trends und Shorts-Content. YouTube ist besser für präzises Targeting, längere Formate und Integration ins Google-Ökosystem. Wer beides kann, sollte beides nutzen – aber mit unterschiedlicher Kreativ-Strategie. Mehr dazu auf unserer Social Media Ads Seite.

Landingpages, CRO & Pagespeed

Conversion-Optimierung und Ladezeiten

Branchenabhängig. E-Commerce: 1,5–3 % durchschnittlich, Top-Shops erreichen 5 %+. B2B-SaaS-Trial: 2–5 %. Leadgen-Landingpages: 5–15 %. Viel wichtiger als Absolutwerte: der Trend. Ob deine Conversionrate von 2,0 auf 2,6 % steigt, ist relevanter, als was „andere" haben.

Faustregel: mindestens 1.000 Conversions pro Variante, um statistisch valide Ergebnisse zu erhalten. Bei 10.000 Besuchern/Monat und 2 % Conversionrate = 200 Conversions = zu wenig für klassische A/B-Tests. Für kleinere Shops arbeiten wir mit qualitativem User-Research und direktem Redesign statt statistischen Tests.

Eine erste Auditphase mit konkreten Empfehlungen: 2–3 Wochen. Ein einzelner A/B-Test: 2–6 Wochen Laufzeit (je nach Traffic). Ein strukturiertes CRO-Programm mit monatlichen Iterationen: fortlaufend, typisch 6–12 Monate, bis die größten Hebel bearbeitet sind.

Landingpage-Optimierung ist eine Unterdisziplin von CRO. CRO umfasst den gesamten Funnel: Landingpage + Produktseiten + Warenkorb + Checkout + Email-Flows. Wir starten oft mit Landingpages (größter Hebel pro investiertem Euro) und weiten dann aus. Siehe auch unsere Landingpage-Seite.

Absolut – gerade dort, wo jeder Lead viel wert ist. Ein B2B-Lead, der 5.000 € Deal-Value bringt, bei 50 € CPL: jede Verbesserung der Conversionrate um 10 % = 500 € mehr pro Lead. Die Hebel sind andere (Formulare, Trust-Signals, Content-Tiefe) – die Methodik ist identisch.

Mindestens eine pro Keyword-Cluster bzw. Suchintention. Für eine umfassende Kampagne sind typischerweise 5-15 Landingpages sinnvoll. Mehr Seiten bedeuten mehr Relevanz – und mehr Relevanz bedeutet niedrigere Klickpreise und höhere Conversion Rates.

Ja, absolut. In vielen Fällen ist die Optimierung bestehender Seiten schneller und kosteneffizienter als ein kompletter Neubau. Wir analysieren deine aktuelle Seite, identifizieren Schwachstellen und optimieren gezielt.

1-2 Wochen vom Briefing bis zum Go-Live, abhängig von der Komplexität. Bei mehreren Seiten gleichzeitig erstellen wir einen individuellen Zeitplan.

Conversion Tracking, Heatmaps, A/B Tests – wir richten alles ein. Du bekommst ein transparentes Dashboard mit allen relevanten KPIs und weißt jederzeit, welche Seite wie performt.

Ja. Wir optimieren WordPress, Shopify, WooCommerce, Shopware, Webflow und individuelle Setups. Die Maßnahmen passen wir an dein System an.

Ja, direkt. Core Web Vitals sind ein offizielles Ranking-Signal von Google. Dazu kommt: schnellere Seiten haben niedrigere Absprungraten und höheres Engagement – beides positive Ranking-Signale.

Wir empfehlen ein monatliches Monitoring, um neue Probleme früh zu erkennen. Das können wir gerne für dich übernehmen – oder du machst es selbst.

Deine Frage nicht dabei?

Schreib uns direkt – wir beantworten individuelle Fragen zu deinem Konto, Setup oder deiner Strategie in der Regel innerhalb von 24 Stunden.